Konstitutionsbestimmung

Die Konstitution eines Menschen setzt sich zusammen aus angeborenen Anlagen und erworbenem Zustand. Daher ist die Konstitutionsbestimmung im Ayurveda nicht ganz leicht. Durch zahlreiche Veränderungsfaktoren ist die ursprüngliche natürliche Grundkonstitution (Prakriti) überdeckt worden (Vikriti). Dies ist aus ayurvedischer Sicht oft die Ursache für physische und psychische Beschwerden. Ziel der Ayurvedischen Heilkunst ist es, den Menschen wieder in Einklang mit seiner Grundkonstitution (Prakriti) zu bringen.

Durch die Erfassung der individuellen Merkmalen des Menschen und der daraufhin systematisch auf die Zugehörigkeit zu den drei Funktionen des Ayurveda (doshas) Vata, Pitta oder Kapha betrachtenden Einteilung wird die Konstitution ermittelt.
So lässt sich die angeborene und unveränderbare Konstitution (Prakriti)  des Menschen bestimmen. Diese erklärt das Wesen des betrachteten Menschen, sein Potenzial, aber auch die individuelle Krankheitsanfälligkeit der Person. 

So lassen sich Prognosen über Krankheitstypen erstellen - aber viel wichtiger - präventive Maßnahmen an die Hand geben, die der angeborenen Tendenz, bestimmte Krankheiten zu entwickeln, ausgleichend gegenüber stehen können.

Neben der ausgiebigen Konstitutionsbestimmung gibt es entsprechende konstitutionsbedingte Empfehlungen und Hinweise des Ayurveda zum Alltagsgebrauch mit nach Hause.